Ensembles

Kammersänger Walter JANKUHN hat in den sog. “Goldenen 20/30er Jahren” mit den Ensembles der wichtigsten Opern/Operetten Bühnen der Welt gemeinsam Erfolge gefeiert immer wissend, daß dabei die Teamarbeit die Mutter aller Erfolge ist :

Berlin: Großes Schauspielhaus, Metropol, Admiralspalast, Wintergarten, Deutsche Oper, Komische Oper, Theater am Kurfüstendamm, Theater am Schiffbauerdamm etc.

New York: Metropolitan Opera, Brooklyn Akademie of Music , sowie in Südamereika (Montevideo, Buenos Aires, Rio de Janero) – in ca. 20-30 verschiedenen Theater-Städten.

Wien: Johann Strauss Theater, Landesth. Innsbruck (+ anderen europäischen Bühnen)

Aber er war auch auf fast allen bekannten Deutschen Bühnen zuhause, die wichtigsten waren das Operettentheater Hamburg, Mellini Hannover und das Schauspielhaus Breslau, Alte Oper Frankfurt + Schuhmann Theater, Stadttheater Fürth. Dabei hat Walter JANKUHN mit vielen prominenten Künstlern auf der Bühne gestanden, vor der Filmkamera oder im Ton-Studio. An dieser Stelle nur eine unvollständige Aufzählung bekannter Ensemble-Kollegen:

 

 

 

 

 

Kolleginnen: Henny Porten, Hermine Bosetti, Fritzy Massary, Annie Ahlers, Lizzi Waldmüller, Camilla Spira, Trude Hesterberg, Martha Eggert, Friedel Schuster, Uschi Elliot, Lillie Claus, Brigitte Mira, Irene Ambrus, Charlotte Susa, Else Elster, Margret Pfahl, Rita Georg, Lotte Werkmeister, Erika von Thellmann, Mady Christians, Gordy Milowitsch, Liesl Tirsch, Emmy Sturm, Irmgard Regeling, Margit Suchy, Maria Eiselt, Elisa Illiard, Martha Wagner, Mara Jackisch, Mizzy Delorm, Mizzi Metelka, Adele Sandrock, Lotte Carola, Anny Kern, Gertrude Joachim, Lill Sweet, Gretl Theimer, Luise Stösel, Betty Amann, Gretl Schörg, Lonny Kellner, Maria Solveg, Margit Symo, Erika Falgar, Ida Wüst, Mizzi Geissler, Edith Schollwer, Trude Berliner, Franzisca Theiss, La Jana…

Kollegen: Max Hansen, Siegfried Arno, Victor de Kowa, Willy Fritsch, Erik Ode, Willy Schäffers, Wilhelm Bendow, Paul Morgan, Paul Wegner, Theodor Loos, Robert Dorsay,  Hans Junkermann, Paul Hörbiger, Angelo Lippich, Hans Albers, Eugen Rex, Walter Gross, Bruno Kiebler, Julius Bandt, Armin Münch, Werner Fink, Gustav Froehlich, Max Ehrlich,, Kurt Gerron, Max Pallenberg, Paul Westermeier, Szöke Szakall, Gustl Beer, Karl Schönböck, Peter Rene Körner, Erich Passow, Herbert Kiper, Georg Alexander, Hans Stüwe, Carl Platen, Hans Otto Löwenstein, Ino Wimmer…

Einige herausragende Beispiele mit Archiv-Fotos:

Zuerst ein Foto des ganzen Ensembles des Hamburger Operetten-Theaters aus den Anfangsjahren um 1912. Leider ist es nicht mehr möglich einzelne Namen zuzuordnen, Walter Jankuhn findet man hinter den 3 Sitzpersonen gleich rechts neben dem Mann mit Hut. Ob es sich in der Mitte sitzend um die Massary handelt ist offen ?? Mit der Massary hat Jankuhn bei CHARELL in den 20igern die größten Operetten-Erfolge gefeiert.

F. Massary

Fritzy MASSARY + Walter Jankuhn z. B. als Danilo in der “Lustigen Witwe” ihr Partner, wie auch in “Madame Pompadour” (CHARELL-Revuen 20er  Jahre)

Mit ” Friedel SCHUSTER ” stand Walter Jahnkuhn als Prinz Stern-schnuppe  zum 70. Geburtstag von Paul Lincke auf der Bühne im Großen Schauspielhaus 1935 zur epochalen Neuauführung der “Frau LUNA”.

Mit Eric ODE (später TV-Kommissar) und Lill Sweet hat W. Jankuhn die Welturauf-führung von N. Dostals CLIVIA gemacht.

“Max HANSEN” war Jankuhn`s Kollege in vielen Operetten, er gehörte jahrelang zum CHARELL Ensemble (u.a. “Weissen Rössl”).

Camilla SPIRA war wie W. Jankuhn bei der Uraufführung vom “Weissen Rössl” Mitglied des Ensembles,….

Im ersten dt. Tonfilm 1929 spielte Mady CHRISTIANS die Hauptrolle mit Partner: Walter Jankuhn

Film: Henny Porten / Walter Jankuhn

 

links: Henny PORTEN mit W. Jankuhn in d. Film LOTTE. – Daneben Eric ODE + W. Jankuhn in d. Film “Zigeunerblut”

Film: Erik Ode + Walter Jankuhn

 

 

 

 

 

 

Ohne Jankuhn hätte es den Film “Nachts auf der Reperbahn” nie gebeben – der Titel wurde für “Jankuhn” geschrieben. Mit dem Kollege Hans ALBERS (Foto) stand Walter Jankuhn gemeinsam in dem Stück “Der süße Kavalier” am Berliner Theater auf der Bühne…

 

 

 

Lizzy WALDMÜLLER war in vielen Rollen  ein unüber-troffen ideales Bühnenpaar mit Walter Jankuhn, z. B. in “Glückliche Reise”.

Willy FRITSCH war direkt nach dem Krieg zusammen mit Walter Jankuhn mit dem  ALU-Palast Theater auf Tournee in Hannover  usw.

 

 

 

 

 

Und das Urgestein Brigitte MIRA sang als junge Aktrice mit Jankuhn gemeinsam am MELLINI in Hannover in der Operette “Mukki” im Duett…

Komponist Emmerich KALMAN 1930 mit Tenor Walter Jankuhn zur Welt-Uraufführung der Operette “Veilchen von Montmartre” am Joh. Strauss-Theater, Wien.

Jankuhn’s-Kollegen  (v. li. n. re.) : Wilhelm Bendow, Turde Hesterberg, Walter Gross, Erika von Thellmann


Das CARISE Ballet mit der APOLLO Rev. Gaststar:
W. Jankuhn + Kolleginnen:


Else Elster, Betty Amann, Diana Grace, Luise Stössel (Foto).

Kollegen :( 1) Hans Stüwe, Eugen Rex, Gretl Theimer, Lilian Harvey,  > (2) Maria Solveg, Kurt Gerron, Trude Berliner, Adele Sandrock,  > (3) Annie Ahlers, Irene Ambrus, Paul Hörbiger, Henny Porten:

.……..Ohne Zweifel eine der schönsten Tänzerinnen und Kolleginen bei CHARELL am Großen Schauspielhaus, Berlin war La Jana.

Szene: W. Jankuhn (L), Armin Münch (m) ?

 

 

 

 

 

 

Bereits 1930 warnte Kurt Tucholski “Deutschland erwache”. Leider wurden ab 1933 seine Warnungen Wirklichkeit. Alle nichtarischen Künstler, Kommunisten + Sozialisten wurden nach Dekret vom NS-Regime entlassen bzw. verfolgt, sofern sie nicht schon zuvor das Reich verlassen hatten. Einstmals gefeierte Theater-Ensembles und Künstlerfreund-schaften wurden zerschlagen. Neue Einschränkungen wurden erlassen. Für alle heimischen Künstler begann eine  Zerreißprobe – um ihre Künstlerexistenz. Wer dennoch nicht aufgeben wollte, war im wahrsten Sinne des Wortes gezwungen seine Nöte gut zu “überspielen”. Hat man anfangs nicht glauben können, das sich das NS-Regime durchsetzt, und darüber gelächelt, war man jetzt bemüht soviel an Kunst zu retten wie es eben ging – ein oft kaum lösbarer Konflikt, der manchen mehr kostete als nur die Nerven oder die Geduld, zumal das Publikum von alledem nichts merken durfte. Die Mehrheit der Künstler die keiner direkten Verfolgung ausgesetzt waren sahen kaum eine andere Möglichkeit, als sich blindlinks “nach dem Prinzip Hoffnung” in ihre Kunst-Scheinwelt zu vertiefen – eine traurige Realität – hinter einer schönen Maske für`s Publikum:

 

 

 

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