{"id":179,"date":"2012-06-12T14:30:18","date_gmt":"2012-06-12T14:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/?page_id=179"},"modified":"2013-04-08T17:24:06","modified_gmt":"2013-04-08T17:24:06","slug":"theater-am-nollendorfplatz","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/?page_id=179","title":{"rendered":"Nollendorf Theater\/33-34"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Theater_Nollendorf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-258\" title=\"wj-Theater_Nollendorf\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Theater_Nollendorf-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Theater_Nollendorf-300x203.jpg 300w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Theater_Nollendorf.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das <strong>1864<\/strong> in Berlin erbaute <strong>&#8220;Theater am Nollendorfplatz&#8221;<\/strong>, \u00a0hat eine abwechs-lungsreiche Geschichte. Nach dem Mauerfall entstand dort die Mega-Disko\u00a0<strong>Monopol<\/strong>. Die Nazis machten vor Kriegsausbruch aus dem ehemaligen Operettentheater einen Kino Palast! Zuvor -, also den goldenen<br \/>\n20th erlangte das renommierte Operetten-Theater <strong>1927<\/strong> durch &#8220;Erwin<strong> PISCATOR<\/strong>&#8221; mit sozialkritischen Auff\u00fchrungen mit &#8220;Tilla DURIEUX<em>&#8220;<\/em> und &#8220;Bert\u00a0BRECHT<em>&#8220;<\/em> als Dramaturg Weltgeltung. Kurz danach \u00fcbernahm &#8220;Walter JANKUHN&#8221; als<strong> Direktor<\/strong> das Nollendorf-Theater f\u00fcr \u00fcber 1 Jahr und brachte dort neue Schaupiel- u. Operetten-Inszenierungen &#8211; auf eigene Kosten heraus! Er erntete \u00a0damit zwar reichlich k\u00fcnstlerische + Publikums-Erfolge &#8211; aber finanziell war es ein Desaster \u00a0(Crash\/Inflation) &#8211; Budget-L\u00fccken hat JANKUHN durch zus\u00e4tzliche Au\u00dfer-Haus-Gastspiele kompensiert (es war Wirtschaftskrise). Dennoch war die &#8220;<strong>Welt-Urauff\u00fchrung<\/strong>&#8221;\u00a0<strong>1933\u00a0<\/strong>der Operette\u00a0<em>&#8220;<strong>CLIVIA<\/strong>&#8220;<\/em>\u00a0von &#8220;Nico DOSTAL&#8221;\u00a0am Nollendorf-Theater 1933 ein Riesenerfolg insbesondere f\u00fcr Jankuhn in seiner Doppelfunktion als Theaterdirektor und 1. Tenor&#8221; &gt;\u00a0<em>(siehe Kapitel\/ Clivia<\/em>).<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/clivia.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-847\" title=\"clivia\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/clivia.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"240\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Staatskanzler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-290\" title=\"wj-Plakat_Staatskanzler\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Staatskanzler.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"230\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Staatskanzler.jpg 666w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Staatskanzler-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/staatskanzler.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1068\" title=\"staatskanzler\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/staatskanzler.jpg\" alt=\"\" width=\"141\" height=\"240\" \/><\/a>Aber Direktor JANKUHN brachte nicht nur frische Operette ins Nollendorf-Theater, sondern auch anspruchsvolles Schauspiel. Er holte sich den damals noch jungen aufstrebenden Regisseur &#8220;Karl Heinz STROUX&#8221; mit ins Boot (der vom Generalintendant\/Gr. Schauspielhaus &#8220;G. Gr\u00fcndgens&#8221; freigestellt wurde) . Sicherlich halfen dabei die guten Verbindungen von &#8220;Walter JANKUHN &#8221; \u00fcber seine damalige Lebensabschnittspartnerin &#8220;Hilde HILDEBRAND&#8221;, die eine feste Gr\u00f6\u00dfe im &#8220;Gr\u00fcndgens ENSEMBLE&#8221; war und eine kurze Leitung zu Gr\u00fcndgens hatte. \u00a0Der junge Schauspieler K. H. STROUX verdiente sich als Jung-Regisseur weitere Sporen am Nollendorf-Theater bei Jankuhn. Dass K. H. STROUX in der sp\u00e4teren Bundesrepublik ein ganz gro\u00dfer Regisseur und Intendant am Schauspielhaus D\u00fcsseldorf (+ Gr\u00fcndgens Nachfolger) werden w\u00fcrde, ahnte er damals wohl selbst nicht. Ebenso wenig, wie die sp\u00e4te Ehrung und Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz der BRD. Jedenfalls erm\u00f6glichte es ihm Direktor JANKUHN 1933, am Nollendorf eine Regie-Premiere mit dem Schauspiel: &#8220;<strong>Der Staatskanzler<\/strong>&#8220;<strong>\u00a0<\/strong>in<strong>\u00a0<\/strong>\u00a0ganz gro\u00dfer\u00a0Besetzung. Sicherlich eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr den jungen Regisseur K. H. STROUX, zumal seine Arbeit auch der neuerlichen KDF-Kulturpolitik keinerlei Angriffsfl\u00e4che bieten sollte. In jener Zeit leider ein Kriterium &#8211; auch f\u00fcr den f\u00fcr das Ensemble verantwortlichen Direktor JANKUHN , der das Theater am Nollendorfplatz zun\u00e4chst mit eigenen finanziellen Mitteln vor der totalen KDF Vereinnahmung bewahrt hat.\u00a0<a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_34_Staatskanzler_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-589\" title=\"wj-1933_34_Staatskanzler_01\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_34_Staatskanzler_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Kritik bescheinigte dem Schauspiel uneingeschr\u00e4nktes Lob: &#8220;Eine vortreffliche Auff\u00fchrung unter der Leitung des jungen Spielleiters &#8220;K. H. STROUX&#8221;<em>. <\/em>In der Hauptrolle mit dem ber\u00fchmten &#8220;<em>GOLEM&#8221;<\/em> Filmdarsteller &#8220;Paul WEGENER<em>&#8220;,<\/em> ihm geb\u00fchrte der Hauptverdienst in diesem M\u00e4nnerst\u00fcck und nat\u00fcrlich zusammen mit dem Ausnahme-Schauspieler: &#8220;Theodor LOOS<em>&#8220;<\/em> in der Rolle des &#8220;<em>Fried. Wilhelm&#8221;<\/em>&#8230; alles Figuren von Format, wie die Presse schrieb.<\/p>\n<div id=\"attachment_744\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-744\" class=\"size-thumbnail wp-image-744 \" title=\"wj-1933_Krach_um_jolante_02\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_021-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-744\" class=\"wp-caption-text\">Gastspiel<\/p><\/div>\n<p>Als Theater-Direktor hatte Walter JANKUHN nat\u00fcrlich noch andere Sorgen als nur die des k\u00fcnstlerischen Erfolgs. Es ging auch um das \u00a0Geldverdienen (wirtschaftl. lag Deutschland am Boden) und um den Schutz bzw. Existenzerhalt des Ensembles. (einige j\u00fcd. Kollegen waren ja schon get\u00fcrmt). Direktor Walter JANKUHN verstand es immer wieder die NS-Kunstbanausen und Aparatschiks mit viel Charme und seiner Kompetenz vornehm ins Leere laufen zu lassen bzw. ihnen Kompromiss-Deals abzuringen, die sie nicht abschlagen konnten (z. B. beim Spielplan). Klappern geh\u00f6rt zum Handwerk und da vergibt man sich nichts, auch noch die Co-Spielleitung f\u00fcr das Erfolgs-Lustspiel &#8220;<strong>Krach\u00a0um Jolanthe<\/strong>&#8221; mit zu \u00fcbernehmen &#8211; obwohl man die Zeit lieber als Tenor in eine neue Operettenproduktion gesteckt h\u00e4tte. Jedenfalls hatte Walter Jankuhn mit Nico Dostal&#8217;s neuer Operette CLIVIA die gew\u00fcnschte &#8220;freie Hand&#8221; &#8211; und das war sein vorrangiges Ziel. Jeder B\u00fchnenerfolg war aber immer ein Teamerfolg &#8211; keiner wusste das besser als Walter JANKUHN. <em>(&gt; Kapitel &#8220;CLIVIA&#8221;<\/em>).<\/p>\n<p>Das Lustspiel\u00a0<strong><em style=\"font-weight: bold;\">&#8220;<\/em>KRACH um JOLANTHE<em style=\"font-weight: bold;\">&#8220;<\/em><\/strong> unter Spielleitung von &#8220;Walter JANKUHN<em>&#8220;<\/em> + &#8220;Paul HAAG&#8221; mit dem Hauptdarsteller &#8220;Eugen REX<em>&#8220;<\/em>, musste wegen der gro\u00dfen Nachfrage andauernd am Nollendorf-Theater wiederholt und neu angesetzt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-745 alignleft\" title=\"wj-1933_Krach_um_jolante_03\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_03-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_03-210x300.jpg 210w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-1933_Krach_um_jolante_03.jpg 281w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a>Zur Fortf\u00fchrung musste es schlie\u00dflich als Gastspiel ans Kurf\u00fcrstendamm-Theater verlegt werden &#8211; weil Direktor Jankuhn am Nollendorf bereits neue St\u00fccke angesetzt hatte. Fakt ist, dass der Reichsf\u00fchrer &#8220;<strong>HITLER<\/strong>&#8221; und sein Anhang die Vorstellung zwei mal besuchten und dem Hauptdarsteller &#8220;Eugen Rex&#8221; begeistert Beifall zollten (Presse-Notiz). Vermutlich aber nicht allein aus Begeisterung sondern mit Vorsatz! Private Theater- Investoren waren willkommen &#8211; und mussten bei der Stange gehalten werden. \u00a0Solange Privat-Theater keine Subventionen forderten, ihr Spielplan der offiziellen\u00a0<strong>KDF<\/strong>-Politik nicht entgegenstand, was gelegentlich einem Drahtseilakt gleichkam, stand\u00a0die Ampel auf &#8220;gr\u00fcn&#8221;. Die eingeschworene K\u00fcnstler-Gemeinschaft war anfangs dem NS-Regime gegen\u00fcber recht naiv und politisch meist unambitioniert. &#8220;Brigitte MIRA&#8221;, die Partnerin von Walter JANKUHN in der Operette <strong>MUCKI<\/strong> am MELLINI, beschrieb den Zustand in ihrer Biographie folgenderma\u00dfen: &#8220;<strong><em>W\u00e4hrend einer der Reden mussten wir pl\u00f6tzlich die Hand zum Hitlergru\u00df erheben. Wir wussten nicht, wie wir das machen sollten und kicherten wie Schulkinder, dass man uns schon b\u00f6se Blicke zuwarf<\/em>!<\/strong>&#8221; Alle K\u00fcnstler wollten vorrangig ihren Beruf aus\u00fcben d\u00fcrfen &#8211; und spielten f\u00fcr das Publikum und nicht f\u00fcr die Politik! Ein festes Engagement\u00a0an einem etablierten Theater bot Kunstschaffenden noch einen gewissen Schutz vor\u00a0NS- Provokationen. Aber 1932 beschloss der Preu\u00dfische Landtag zu allem \u00dcbel, dass\u00a0nur arische K\u00fcnstler eine Vertragsverl\u00e4ngerung erhalten durften, was f\u00fcr die Theater schmerzhaft war. Hitler versuchte dagegen geschickt sein Proleten-Image durch Anbiederung an die Kunstwelt aufzum\u00f6beln. Am \u00dcberzeugendsten gelang ihm dies mit dem bayrischen <strong>Richard<\/strong>\u00a0<strong>WAGNER-Clan,<\/strong> um den sich letztlich alle patriotisch\/national orientierten K\u00fcnstlerkr\u00e4fte konzentrierten &#8211; mit erschreckendem Erfolg!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-paul_wegener.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-280\" title=\"wj-paul_wegener\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-paul_wegener-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-paul_wegener-194x300.jpg 194w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-paul_wegener.jpg 259w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a>G. Gr\u00fcndgens wollte &#8220;Paul WEGNER&#8221;<strong> <\/strong>damals\u00a0eine Generalintendanz anbieten: Der betonte, seine Arbeit nur machen zu k\u00f6nnen, wenn er nicht mit <em>&#8220;Heil Hitler&#8221; g<\/em>r\u00fc\u00dfen m\u00fcsse! &#8220;WEGNER&#8221; nannte&#8221;JANKUHN&#8221; liebevoll &#8211; &#8220;<strong><em>meinen wunderbar meschuggenen Direktor<\/em><\/strong>&#8221; (&gt; siehe Foto Widmung). Noch machte man sich \u00fcber &#8220;Hitler&#8221; &#8211; im Land der Dichter und Denker &#8211; lustig! Man war \u00fcberzeugt, dass der NS-Spuk nicht von langer Dauer sein kann.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_057.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-353\" title=\"wj-operette_057\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_057-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_057-209x300.jpg 209w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_057.jpg 279w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Schwarze_Husaren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-289\" title=\"wj-Plakat_Schwarze_Husaren\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Schwarze_Husaren-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Schwarze_Husaren-300x224.jpg 300w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-Plakat_Schwarze_Husaren.jpg 667w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Operette &#8220;<strong>Schwarze Husaren<\/strong><em>&#8220;<\/em> hat Theaterdirektor JANKUHN selber die tragende Rolle, des &#8220;Rittmeisters Georg von Hochburg&#8221; \u00fcbernommen. An seiner Seite die bet\u00f6rende &#8220;Erika FALGAR&#8221; &gt; siehe Foto, mit Partner Walter JANKUHN. Ein begeistern-der Erfolg &#8211; sowohl als Darsteller als auch in der seiner Doppelfunktion &#8211; und \u00a0auch alle weiteren Protagonisten des Theater-Teams.<\/p>\n<p>&#8220;<strong>Die gro\u00dfe Chance<\/strong>&#8221; war eine weiteres Lustspiel von &#8220;Alfred M\u00f6ller + Hans Lorenz&#8221;,<br \/>\ndas im <strong>Dez. 1933<\/strong> unter der Direktion von &#8220;Walter JANKUHN&#8221; erfolgreich auf die B\u00fchne gebracht wurde, w\u00e4hrenddessen er parallel als Gast-Tenor im Reich unterwegs war!<br \/>\nAls Regisseur und Darsteller agierte&#8221;Alfred Haase&#8221; mit der Hauptdarstellerin &#8220;Erika von Thellmann&#8221; (als Helga), sowie den Schauspielern &#8220;Olga Limburg + Edgar Kanisch&#8221; u.v.m. Die Presse schrieb nach der Premiere: &#8220;Sicherlich wird dies ein \u00e4hnlicher Erfolg der Direktion &#8211; wie das folkloristische St\u00fcck &#8220;Krach um Jolanthe&#8221; &#8211; das schon \u00fcber 200 mal gespielt wurde.&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-presse_17_direktor.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-311\" title=\"wj-presse_17_direktor\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-presse_17_direktor.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-presse_17_direktor.jpg 202w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-presse_17_direktor-151x300.jpg 151w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>W\u00e4hrend der Spielzeit <strong>1934<\/strong>\u00a0griffen die Machtbefugnisse der Nazis weiter um sich und die \u00a0wirtschaftlichen als auch k\u00fcnstlerischen Perspektiven f\u00fcr unabh\u00e4ngige Theater-macher zusehens enger. Da &#8220;Walter JANKUHN&#8221; bereits ein kleines Verm\u00f6gen in seine Theater-Ambitionen investiert hatte (auch beim Apollo Theater), wollte er weitergehende Einmischungen in seine Direktionsarbeit nicht hinnehmen und konnte sich auch keine weiteren finanziellen Eskapaden mehr leisten. So kam es in der Spielzeit <strong>1934<\/strong> nach nicht mal 2 Jahren zur endg\u00fclti-<br \/>\ngen\u00a0<strong>Aufk\u00fcndigung <\/strong>des Experiments &#8220;Theater-Direktor&#8221; am Nollenndorf-Theater. Am 15. Mai 1934 wurde ein neues <strong>Theatergesetz<\/strong> verabschiedet, welches auch private Theater strenger kontrollieren sollte.<br \/>\nDennoch konnte Walter JANKUHN wichtige Erfahrungen sammeln, die er sp\u00e4ter als Intendant und Regisseur in\u00a0<strong>Innsbruck<\/strong>\u00a0am\u00a0<strong>Landestheater <\/strong>und im Nachkriegs-Berlin am<strong> Phulman Theater<\/strong> einbringen durfte. Geld konnte man zu jener Zeit (Inflation) \u00a0beim Film genauso gut verlieren wie beim Theater &#8211; best\u00e4tigte &#8220;Jankuhn&#8221; (als Filmproduzent von &gt; <em>St\u00fcrmisch die\u00a0<em style=\"line-height: 24px;\">Nacht<\/em><\/em>) ! Fakt bleibt, nach<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_048_ffm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-373 alignright\" title=\"wj-operette_048_ffm\" src=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_048_ffm.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"196\" srcset=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_048_ffm.jpg 571w, http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wj-operette_048_ffm-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>dem 2. Weltkrieg war sein Verm\u00f6gen wie gewonnen so zerronnen &#8211; trotz pr\u00e4chtiger Publikumserfolge von zum Teil historischer Bedeutung &#8211; wie z. B. auch die Urauff\u00fchrung der Operettenproduktion &#8220;CLIVIA&#8221; am Nollendorf, die ununterbrochen von <strong>1933<\/strong>\/<strong>1934<\/strong> in Berlin und in der Folge in gleicher Besetzung mit &#8220;Lilli Claus&#8221; + &#8220;Walter Jankuhn&#8221; am Schuhmann-Theater in Frankfurt\/M. und mehreren B\u00fchnen im ganzen Reich aufgef\u00fchrt wurde ( &gt;\u00a0<em>Kapitel CLIVIA<\/em>).<\/p>\n<p>Sicherlich gab es in Deutschland nach Wirtschaftskrise, Versailles-Unrecht und Politik-Frust nach 1933 viele \u00a0gebeutelte Menschen die nach einem patriotischen F\u00fchrer gerufen \u00a0haben, der Ordnung schaffen soll. Den wenigsten war aber anfangs bewusst, dass sie mit Hitler einem rigorosen hasserf\u00fcllten Diktator und Rassisten aufgesessen sind &#8211; wie es aber die Sozialisten und Kommunisten vorhergesagt haben. Die Unterhaltungsk\u00fcnstler &#8211; auch arische &#8211; die \u00a0sich \u00fcbers NS-Regime lustig machten &#8211; hatten bald nichts mehr zu lachen (wie z. B. die Kollegen Max HANSEN + Rober DORSAY, Werner FINK u.v.m.). Und auch das traditionsbeladene Nollendorf-Theater h\u00e4tte sich eine besser Zukunft gew\u00fcnscht!<\/p>\n<p>Sich \u00fcber das NS-Regime lustig machen &#8211; durfte man damals nur noch im Ausland. Den Nerv der Zeit hat <strong>1940<\/strong>\u00a0der bis dahin standhaft \u00fcberzeugte &#8220;Stummfilm-Mime &#8220;Charlie\u00a0CHAPLIN&#8221; mit dem wichtigsten &#8220;speach&#8221; ever in seinem 1. Tonfilm: <strong>The great Dictator<\/strong> geliefert &#8211; ausgerechnet zu Richard WAGNERs Lohengrin-Overt\u00fcre ! Als\u00a0exemplarische Beispiel jener Zeit &#8211;\u00a0f\u00fcr alle Zeit &#8211; dazu als Hommage jenen Filmausschnitt, der sicher vielen deutschen K\u00fcnstlern hinter vorgehaltener Hand aus der Seele gesprochen hat: (&gt; youtube-link):<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QcvjoWOwnn4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 1864 in Berlin erbaute &#8220;Theater am Nollendorfplatz&#8221;, \u00a0hat eine abwechs-lungsreiche Geschichte. Nach dem Mauerfall entstand dort die Mega-Disko\u00a0Monopol. Die Nazis machten vor Kriegsausbruch aus dem ehemaligen Operettentheater einen Kino Palast! Zuvor -, also den goldenen 20th erlangte das renommierte &hellip; <a href=\"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/?page_id=179\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":137,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-179","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=179"}],"version-history":[{"count":178,"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3632,"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/179\/revisions\/3632"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/137"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/walter.jankuhn.2fix.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}